2018

2018 sollten sich die Kunstschaffenden mit dem Raum und dem Prozess der Appropriation auseinandersetzen, unter dem Konzepttitel „Spatium ignotum – der unbekannte, fremde Raum“. Was zunächst fremd wirkt, wird im Laufe der Zeit vertraut. Einst kamen viele unbekannte Waren im Güterschuppen an und wandelten sich langsam zu vertrauten Objekten. Ebenso wurden regionale Produkte im Güterschuppen verladen, verschickt und kamen schliesslich als etwas Neues, Unbekanntes am Zielort an. Die Gepäckausgabe fungierte als Schnittstelle, wo Bekanntes unbekannt und Unbekanntes bekannt wird. Fremd und vertraut sind subjektive Zustände, die sich mit der Zeit vom Einen ins Andere wandeln können. Genau dieses Spannungsfeld gibt der Ausstellungsreihe 2018 ihren Namen. Sowohl der Raum der Gepäckausgabe als auch das Glarnerland sollen als Inspiration für Werke der Kunstschaffenden dienen, welche vor Ort und für den Ort entstehen.
So wandelt sich die Gepäckausgabe von Ausstellung zu Ausstellung und transformiert sich für den Besucher immer wieder vom vertrauten Raum zum unbekannten Neuen.

1_One Truth.jpg

April 2018

ONE TRUTH



 

2_Conradin Wahl.jpg

Mai 2018


Conradin Wahl

3_Der Pfeil.jpg

Juni 2018


Der Pfeil

4_Roman Sonderegger.jpg

Juli 2018


Roman Sonderegger

5_Sonja Berta.jpg

August 2018


Sonja Berta

6_Pascal Kohtz.jpg

September 2018


Pascal Kotz